RELIGIÖSE TRADITIONEN

Land des Glaubens, das Pays Bastiais lebt im Rhythmus seiner seit Jahrhunderten verankerten kulturellen Traditionen. Die Höhepunkte der religiösen und volkstümlichen Kommunion, die mit Fackelumzügen und heiligen Liedern der Bruderschaften gefeiert werden, zeugen vom Eifer der korsischen Gesellschaft.

Es ist ein Ort der mehrjährigen Kulturen und Traditionen, die seit Jahrhunderten verwurzelt sind. Das ganze Jahr über prägen religiöse Feste das Leben in der Region Bastia. Durch Prozessionen durch die Straßen, unterbrochen von den polyphonen und heiligen Liedern der Bruderschaften, verewigt jede Stadt und jedes Dorf durch die Feier ihrer Schutzheiligen jene jahrhundertealten Traditionen, die das Rückgrat bilden und die Leidenschaft der korsischen Gesellschaft schmieden.

Von Saint-Joseph bis Saint-Jean-Baptiste, vorbei an Saint-Antoine, dem Schwarzen Christus der Wunder und Sainte-Marie, hat sich Bastia zu einem Höhepunkt der korsischen Spiritualität entwickelt, indem es bei jeder Feier Tausende von Gläubigen in die Fußstapfen seiner Bruderschaften der Pönitenten getreten hat.

Garanten der Rituale, die mit ihnen verbunden sind, diese Vereinigungen, die sich aus Laien um die Kirche herum zusammensetzen, haben jahrzehntelang Feste und Gottesdienste wiederbelebt, die längst unter dem Staub der Vergangenheit begraben sind. Indem sie einzigartige Momente der Hingabe im Mittelmeerraum schaffen, beteiligen sie sich an der Verbesserung der Dienstleistungen, indem sie die Religion in ihrer ganzen Intensität zum Leben erwecken.

Der Höhepunkt dieses Eifers, die Settimana Santa (Karwoche), ist durch zahlreiche Feiern gekennzeichnet, bei denen die Gläubigen die in den Oratorien von Bastia in der Stille der Kathedrale eingerichteten Raststätten besuchen.

In jedem Dorf sind die jahrhundertealten Riten der Cerca, der Granitula und der Parata, emblematische Prozessionen des Karfreitags, starke Momente der religiösen und volkstümlichen Gemeinschaft, die das Bastianische Land zu einem wahren Land des Glaubens machen.

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Unsere Traditionen

Fête de la Saint Joseph – Mars

Fest des Heiligen Josef: Dieses Fest erfreut sich besonders in Bastia besonderer Bedeutung, der Heilige Josef ist einer der Schutzpatronen der Stadt. Jedes Jahr am 19. März ehren die Einwohner Bastias ihren Schutzpatron, indem sie seine Statue in einer feierlichen Prozession bis zur Kathedrale Sainte Marie tragen. Anlässlich dieses Besuchs Josefs bei seiner Frau, der Jungfrau Maria, werden die traditionellen köstlichen „Panzarotti“ verzehrt (Kuchen aus Reis- oder Kichererbsenmehl) und das ganze Viertel feiert.

Fête de la Saint Jean Baptiste – Juin

Das Fest beginnt am Abend des 23. Juni mit dem traditionellen „Fugare“ (dem Johannesfeuer), bei dem ein riesiges Feuer am alten Hafen (Vieux Port) am Fuße der Zitadelle angezündet wird. Am nächsten Tag weicht das profane Fest kirchlichen Feierlichkeiten in der größten Kirche Korsikas, Prozessionen und Messen wechseln sich bis zum Abend ab

Fête de Saint Antoine – Juin

Fest des Heiligen Antonius: Ein weiterer Schutzheiliger Bastiens wird an diesem Tag im Kloster aus dem 16. Jahrhundert mit großem Pomp und Umstand gefeiert, wo sich Messen, Prozessionen und Feste abwechseln. Am 13. Juni.

Procession Christ Noir – Mai

Jedes Jahr am 3. Mai wird in Bastia der Schwarze Christ – Christ Noir des Miracles – geehrt. Dieses Kreuz, welches 1428 im Meer gefunden wurde, befindet sich im prächtigen Oratorium des Heiligen Kreuzes (Sainte-Croix) in der Zitadelle von Bastia. Ein Festumzug, an dem Fischer, religiöse Gemeinschaften und Gläubige teilnehmen, begibt sich bis zum alten Hafen von Bastia, wo die traditionelle „Meeresweihe“ stattfindet.
Bastia

Fête de la Saint Roch – Août

Jedes Jahr am 16. August werden im dem kleinen, dem Heiligen Rochus gewidmetem Oratorium in der Rue Napoleon nach der Messe kleine Brötchen geweiht und verteilt. Diese geweihten Brötchen gelten als Schutz gegen Epidemien und Blitzschlag.

Assomption de la Vierge Marie – Août

15 August : Bastia ist stolz darauf, in ihrer Kathedrale eine monumentale, prächtige Prozessionsstatue der Jungfrau aus gediegenem Silber zu besitzen. Diese ca. eine halbe Tonne schwere Gruppe wird anlässlich der alljährlichen feierlichen Prozession unter großem Pomp durch die Gassen der Altstadt geführt.